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Beziehung und Escort

Beziehung und Escort: Ist das vereinbar?

Rita ist eine moderne, junge und freidenkende Frau. Das weiß auch ihr Freund. Das Interesse an neuen Horizonten und kleinen Abenteuern führt die beiden jedoch nicht zwingend in eine offene Beziehung. Die junge Studentin kommt in ihrer Drei-Mann-WG irgendwie zurecht; zwei- bis dreimal im Monat wird der Kühlschrank gefüllt und eine Flasche Sekt oder ein paar neue Kosmetikartikel sind auch im Budget drin.

Das Studium verzögert die finanzielle Unabhängigkeit jedoch, was ihr hin und wieder belastend Grenzen aufweist. Spontane Restaurantbesuche, Shoppen einmal im größeren Rahmen oder Städtetrips für den langersehnten Tapetenwechsel sind einfach nicht drin. Das wäre für Rita auch weiterhin in Ordnung, würde sie nicht die Neugierde packen, welche Möglichkeiten ihr sich ihr noch bieten, die vielleicht sogar mit einer gewissen Flexibilität verbunden sind.

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Nach den ersten Online-Recherchen über Escortagenturen und das Escortleben ist sich Rita zumindest sicher, dass sie als Escortdame maximale Freiheit mit maximalem Gewinn verbinden könnte wie wohl in keiner anderen Nebentätigkeit. Außerdem reizt sie das Neue, Unvorhersehbare, die Bestätigung der männlichen Seite und natürlich auch der Mensch hinter der Anfrage und seine Ambitionen. Dass es in den meisten Fällen zu Intimität kommt, ist ihr bewusst. Aber warum nicht? Ausreichend Sicherheit ist dabei selbstverständlich. Ihre Beziehung lässt sie jedoch zögern, das Bewerbungsprotokoll abzusenden. Gilt solch ein berufliches Treffen als Fremdgehen? Sollte ich meinem Freund von meinen Absichten erzählen oder es einfach heimlich tun? Könnte man mich irgendwo entdecken?

Dass sich solche Fragen vorher oder auch während einer Kooperation stellen, ist völlig klar. Und natürlich ist es jeder Dame selbst überlassen, wie sie damit umgeht. Es gibt nun zwei Möglichkeiten.

Die Karten auf den Tisch legen

Manch eine Beziehung ist so tolarant und belastbar, dass sie dem Nebenjob der Freundin standhält. Je nachdem, wie man sich bespricht, wird dem Partner das anstehende Treffen dann vielleicht nicht unbedingt auf die Nase gebunden, denn es handelt sich tatsächlich um einen Job, der die Abenteuerlust stillt und einen angenehmen Lebensstandard schafft. Wie hoch dieser dann mit der Zeit ist, hängt von den Befürfnissen des Einzelnen ab. Darüber hinaus bietet jede Dame eine individuelle Dienstleistung, die in der Regel nicht in Verbindung zu wirklich tiefer Emotionalität steht.

Ist das beiden Partnern klar, kann eine Beziehung auch davon profitieren. Zum Beispiel durch mehr gemeinsame Zeit, die sonst für weniger effiziente Jobs weichen müsste. Sollte das Prinzip des Stillschweigens beide Seiten belasten, wäre eine denkbare Alternative, sich nach den Treffen in diskretem Rahmen darüber auszutauschen. Oftmals unterstützt große Offenheit die Vertrauensbasis.

Mein kleines Geheimnis

Sollte es vorher absehbar sein, dass eine Offenbarung mit der Beziehung kollidiert, ist es ratsam, gründlich darüber nachzudenken, welche Konsequenzen diese haben könnte. Sind die Neugierde und der finanzielle Reiz dann so groß, dass die Entscheidung, Escortdame zu werden, gefallen ist, ist der Gedanke des Geheimhaltens nachvollziehbar. Schließlich handelt es sich um einen Job, der trotz allem auch eine gewisse professionelle Haltung befürwortet. Wie man für die eigenen Lebensbedürfnisse aufkommt, liegt ja in der eigenen Verantwortung. Escort bietet eine erhebliche Erleichterung in Hinblick auf finanziellen und zeitlichen Druck und schafft so gute Voraussetzungen, dem Studium und persönlichen Wünschen mehr Beachtung zu schenken. Es sollte nun jede Dame selbst abwägen, welche Freiheiten sie sich eingestehen möchte, die gleichzeitig mit Beziehung und Verantwortung – auch sich selbst gegenüber – vereinbar sind.

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