Escorts in Saarbrücken

 

Begleitung in Saarbrücken: Promenade am Fluss

Auf kleiner Fläche ballt sich Geschichte: Das Saarland war durch die Grenzlage zu Lothringen immer zwischen Frankreich und Deutschland hin- und hergerissen, in guten wie in schlechten Zeiten. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es sogar eine eigene Währung mit Saarmark und Saarfranken sowie eine saarländische Staatsangehörigkeit, bevor das Saarland 1957 nach einer Volksabstimmung in die Bundesrepublik eingegliedert wurde. Über den kleinen Flächenstaat im Westen spräche allerdings heute allerdings kaum jemand, wären da nicht die Steinkohle-, Eisen- und Stahlindustrie. Seit 1850 malochten die Kumpel, um ihre Familien zu ernähren. Die UNESCO hat dies mit dem Titel des Weltkulturerbes an die Völklinger Hütte gewürdigt.

Und Saarbrücken? Hat etwas Barock, etwas Jakobsweg und ist die erste Fairtrade Town Deutschlands. Punkt. Vielleicht liegt die Blindheit des Autors für die Schönheiten Saarbrückens einfach daran, dass er in Leipzig täglich von Eindrücken geflutet wird. Auf jeden Fall sollen ein Einkaufsbummel und ein abendlicher Spaziergang an der Berliner Promenade, der Saarbrücker Stadtmitte am Fluss, ein besonderes Erlebnis sein. Habe ich im SR-Fernsehen gehört. Und sollte Ihr Escortgirl ein wenig enttäuscht sein, wird sie sicher durch die kulinarischen Highlights Saarbrückens versöhnt werden.

Essen gehen in Saarbrücken: Woaschd und Sternenglanz

Bei der Größe kann ja kulinarisch nicht viel los sein im Saarland. Irrtum: Die bodenständige kräftige Küche der Kumpel, verbunden mit der Nähe zu Lothringen und Luxemburg, eröffnet wahre Schlemmerparadiese. „Hauptsach gudd gess“ sagt man hier augenzwinkernd. Eine saarländische Speisekarte spricht eine eigene Sprache: Kartoffeln heißen „Grumbeeren“. Die saarländische Hausfrau kocht „Dibbelabbes“ aus roh geriebenen Kartoffeln, serviert mit Apfelmus (gruselig oder lecker?), oder „Bibbelschesbohnesupp“, eine Bohnensuppe mit einer guten Handvoll Liebstöckel.

Acht Michelin Sterne leuchten über dem Ländchen, aus Luxemburg winkt noch Lea Linster mit ihrem Stern herüber. In Saarbrücken lädt Klaus Erfort in sein Gästehaus ein, und das – im Unterschied zu vielen Betrieben der Spitzengastronomie – mit großzügigen Öffnungszeiten über den ganzen Tag. Dekoriert mit drei Sternen, führt er frische einfache Zutaten auf die Grundaromen zurück. In seinem Degustationsmenu entdecken Gäste den Unterschied zwischen Discounterprodukt und Erzeugnis vom regionalen Bauernhof neu. Und da das Saarland relativ übersichtlich ist, sei auch ein Restaurant außerhalb der Landeshauptstadt empfohlen: Christian Bau (Victor’s Fine Dining) in Perlerkochteelfmal in Folge drei Michelin Sterne. Sein Haussommelier reichtzu Fischgerichten und Meerestieren aus knapp 800 Positionen den begleitenden Wein (Menuempfehlung: „Paris – Tokio“). Die Ehefrau des Küchenchefs wurde 2015 zur besten Service Leiterin Deutschlands gekürt.

Das ist Ihnen alles doch etwas zu abgehoben? Dann spüren Sie in Saarbrücken dem Trend Street Food nach: In der Wurstwirtschaft „Gebrüder Kalinski“ gibt’s neben der klassischen Currywurst (saarländisch Woaschd) mit verschiedenen Saucenvariantenauch weiße und rote Rostwurst, Rauchwurst, Pulled Pork Burger und Käsespätzle. Alles vom Landmetzger, Bio, vegan. Trend kann so lecker sein.

Kultur in Saarbrücken: Narren und Noten

Karneval? Fasching? In Saarbrücken sagt man Faasenaachd oder Faasende. Alaaf oder Helau? Hier heißt es in den Sitzungen Alleh-hopp. Und dann sind da noch die „Faasenaachdskieschelscher“, das von Fett triefende Siedegebäck mit Marmeladenfüllung, anderenorts Berliner, Pfannkuchen oder Krapfen genannt. Ansonsten ist alles ähnlich wie im Rheinland: Es gibt Straßenkarneval, Rathaussturm und die zerknirschte Buße am Aschermittwoch durch das Aschekreuz auf der Stirn.

Kultur in Saarbrücken lebt von Gastspielen. Die finden meist in der Saarlandhalle statt, einem betagten Multifunktionsbau aus den 1960er Jahren. Das Düsseldorfer Kommödchen und die Barden von „Voice of Germany“ schauen mal vorbei, auch André Rieu und die Kastelruther Spatzen. Das Saarbrücker Publikum war von Mario Barth 2014 so begeistert, dass er auf der Bühne seinen Text vergaß. Aber so richtig fett ist das alles nicht für eine Landeshauptstadt…

Hotels in Saarbrücken

  • hotel_am_triller
    Hotel am Triller
    Das Privathotel verspricht seinen Gästen auf sieben Etagen ein „kunstvolles Ambiente“ – und das hat es in sich: Auf Wänden und Tapeten der Zimmer tummeln sich Gute-Nacht-Geschichten mit Fröschen, der Mona Lisa, Frauenakten und Legenden des Saarlandes als Comic. Lassen Sie sich etwas einfallen, dass Ihre Escort Studentin da nicht plötzlich zur Nebensache werden. Visitenkarte des Hauses ist die kulinarische Komponente mit Menus von Spitzenkoch Reiner Starck und Triller’s Hausbier in der Bierbar „Palü“, so benannt nach dem gleichnamigen Tatort-Kommissar aka Jochen Senf. Das interaktive „Murder Mystery Dinner“ lockt Gäste aus dem gesamten Saarland.

    Preisniveau: ab 150 Euro (Junior Suite)
    Trillerweg 67
    +49 (0)681 580000
  • Domaine Leidinger
    Auf Luxus liegen
    Na, da können Sie aber so richtig auftrumpfen: Vielleicht wird der fernöstliche Zen-Garten von Ihrer bezaubernden Begleitung nicht angemessen gewürdigt. Locken Sie mit der frischen mediterranen Küche im s‘Olivo – und als hätte der Küchenchef es geahnt, steht die Bestellung Ihrer Herzdameauch schon auf der Karte: „Ich hätte gerne nur einen kleinen Salatteller als Vorspeise bitte“. Am Abend lädt die Kleinkunstbühne im Leidinger zu Kabarett und Theater ein, auch ohne das sexy „kleine Schwarze“. In den Nachtstunden erleben Sie Luxus-Liegegefühl in der Kollektion „Orient Express“ von Treca Interiors Paris. Viele Gäste haben es getestet und sind sicher: Die Fahrgäste des legendären Zuges hätten es zu schätzen gewusst.

    Preisniveau: ab 140 Euro (Suite)
    Mainzer Str. 10
    +49 (0)681 93270
  • Bayrischer Hof
    Schlichter Landhaus-Stil
    Einfach bezaubernd: Im Saarbrücker Vorzeige-Stadtteil Rotenbühl ist Laura Ashley eingezogen. Ein Traum in himmelblau und blumig für jede Studentin, die einmal als Prinzessin zwischen Kitsch und Design verwöhnt werden möchte. Es gibt eine Hausbibliothek, hausgemachte Marmeladen und Kissen mit akkuratem Knick in der Mitte. Und sonst noch? Ganz sichereine angenehme Nachtruhe. Wenn Sie wollen.

    Preisniveau: ab 90 Euro (Doppelzimmer)
    St. Ingberter Straße 46 – 48
    +49 (0)681 958284 0